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Was macht
Lokwort? ist die meistgestellte Frage von Bekannten, die das Programm
noch nicht kennen. In Anbetracht der bisher publizierten Bücher ist
eine der möglichen Antworten: Lokwort ist ein Reisebuchverlag "der
anderen Art". Äussere Reisen und innere Reisen - Berichte zu
dem, wo einem die Seele hinzieht.
Dazu passend erscheint im Programm - universell ausgerichtet wie sprachlich
lokal verankert - der "Kleine Prinz", der seinen Planeten verliess, um
auf der Erde einen Freund zu finden. Roland Jeanneret portraitiert den
humanitären Einsatz der Emmentalerin Elizabeth Neuenschwander, die als
83-jährige noch heute in Afghanistan Unglaubliches leistet. Ueltsch Arnd
hat in Bern als Buschauffeur seine Runden gedreht und so über buchstäblich
erfahrene Erfahrungen sinniert. Patric Marino verbindet die Schweiz mit
Kalabrien und beschreibt den südlichen Alltag an der Seite seiner Grosseltern,
währenddem Stef Stauffer Einheimische im Onsernonetal vom Dortsein erzählen
lässt. Ergänzend zu dieser steilen Welt, die Weite: Elisabeth Bond erklärt
universelle Zusammenhänge und ihre Bücher sind für Leser Orientierungshilfen,
die in grössere Dimensionen führen.
Randnotiz: Ein persönliches und ebenso nachwirkendes Reading bei
der mir damals unbekannten (und noch nicht schreibenden) spirituellen
Lehrerin gab mir vor siebzehn Jahren den Mumm, den eigenen Verlag zu gründen.
Wem es
gelingt, in diesem Umfeld spannend und erweiternd zu schreiben, ist als
Autorin oder Autor bei Lokwort herzlich willkommen! Und als Leser/in
sowieso.
Herzlich
und auf bald,
Bernhard Engler

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